dSprachKI: Wie KI-gestützte Transkription die öffentliche Verwaltung entlastet
Sichere Sprachverarbeitung für Gerichte und Behörden
KI-gestützte Transkription als Antwort auf steigende Belastungen
Die Anforderungen an Dokumentation und Nachvollziehbarkeit steigen stetig – sei es in Gerichten, Landesbehörden oder kommunalen Einrichtungen. Gleichzeitig erschweren demografische Entwicklungen die Besetzung vieler Fachstellen. Ein besonders gutes Einsatzszenario ist die manuelle Transkription von Gesprächen, Sitzungen und Verhandlungen, die traditionell große personelle Ressourcen bindet.
dSprachKI setzt an dieser Stelle an und bietet eine automatisierte Lösung, die den gesamten Transkriptionsprozess effizienter gestaltet.
Automatisierte Verarbeitung gesprochener Inhalte
Die Lösung erkennt gesprochene Inhalte aus aufgenommenen Gesprächen sowie aus hochgeladenen Audio- und Videodateien. Unterschiedliche Stimmen werden automatisch identifiziert und zugeordnet. Ergänzende Funktionen wie Zusammenfassungen, die Generierung relevanter Schlagworte und gezielte inhaltliche Abfragen unterstützen Mitarbeitende dabei, Inhalte schneller auszuwerten.
Statt komplette Protokolle manuell zu erstellen, konzentrieren sich Mitarbeitende künftig auf das Korrigieren und Validieren der automatisierten Ergebnisse. Das beschleunigt die Dokumentation und verbessert die Handhabbarkeit großer Informationsmengen. Die parallele Verarbeitung mehrerer Transkripte erhöht die Effizienz zusätzlich.
Einsatzfelder in Justiz, Landes- und Kommunalverwaltung
Ob Gerichtsverhandlungen, behördliche Anhörungen oder interne Besprechungen – überall dort, wo Sprache in Text überführt werden muss, kann dSprachKI eingesetzt werden. Die Lösung ist nicht auf einzelne Bereiche begrenzt, sondern deckt ein breites Spektrum administrativer Szenarien ab.
Für Verwaltungen bedeutet das: standardisierte, konsistente Ergebnisse bei gleichzeitig reduzierter Belastung der Mitarbeitenden.
Sicherheit, Datenschutz und digitale Souveränität im Fokus
Vor dem Hintergrund strenger gesetzlicher Anforderungen ist der Betrieb von KI-Diensten im öffentlichen Sektor besonders sensibel. dSprachKI wird daher vollständig im BSI-zertifizierten Rechenzentrum von Dataport betrieben.
Die Sprachmodelle Whisper und Mistral laufen über die Dataport-eigene KI-Plattform data [port]ai. Alle Daten bleiben im Rechenzentrum, werden nicht an externe Anbieter übermittelt und nicht für das Training von Modellen genutzt. Diese Architektur stärkt Souveränität, Transparenz und Sicherheit – zentrale Kriterien für KI-Lösungen im öffentlichen Bereich.
Gemeinsam mit der Praxis entwickelt
Die Entwicklung erfolgte in enger Kooperation zwischen Dataport, IBM und ausgewählten Kunden – darunter Justizbehörden. Diese Einbindung gewährleistet, dass dSprachKI konkrete Bedürfnisse der Verwaltung adressiert und auf realen Arbeitsabläufen basiert.
Die Lösung wurde umfassend getestet und wird kontinuierlich weiterentwickelt, um den Einsatzbereich zu erweitern und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Ein Baustein für eine leistungsfähige Verwaltung
dSprachKI zeigt exemplarisch, wie KI Verantwortung in der Verwaltung übernehmen kann – nicht im Sinne einer Entscheidungshoheit, sondern als Werkzeug zur Entlastung und Unterstützung.
Durch automatisierte Transkription werden Ressourcen freigesetzt, die Beschäftigten für fachlich komplexe Aufgaben zugutekommen. Gleichzeitig verbessert die Lösung die Qualität und Konsistenz von Dokumentationen. In Zeiten zunehmender Arbeitsbelastung kann dies einen entscheidenden Beitrag zur Leistungsfähigkeit und Stabilität öffentlicher Institutionen leisten.