Bürgerbeteiligung
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Strukturierte Beteiligung in der Haushaltskrise

E-Partizipation mit der AKDB-Tochter CrowdInsights

Wer nach den Kommunalwahlen Verantwortung übernimmt, trifft vielerorts auf enge Haushaltsspielräume. Entscheidungen über Einsparungen erzeugen Reibung. Besonders dort, wo sie Lebensqualität direkt betreffen: Öffnungszeiten, Nahverkehrstakte, Kultur- und Sportangebote. Der typische Reflex: Alles, was nicht zur unmittelbaren Pflichtaufgabe zählt, kommt auf den Prüfstand. Häufig gilt das auch für Beteiligung. Dabei geht damit ein Instrument verloren, das gerade in schwierigen Lagen hilfreich ist – ein geordneter Rahmen für Kommunikation, Rückmeldung und nachvollziehbare Abwägung.

Dass Beteiligung trotzdem oft gestrichen wird, hat einen nachvollziehbaren Grund: Sie ist mit Aufwand und Kosten verbunden – zumindest so lange, wie jedes Beteiligungsprojekt neu aufgesetzt werden muss. Denn dann müssen Zuständigkeiten geklärt, Abläufe neu abgestimmt und externe Dienstleister beauftragt werden.

Eine digitale Beteiligungsplattform löst dieses Problem strukturell. Sie macht aus Einzelprojekten eine Routine, bündelt Information, Beteiligung und Rückmeldung an einem Ort. Sie entlastet die Verwaltung durch automatisierte Kommunikation, vorbereitete Vorlagen und integrierte Auswertung. Das senkt interne Aufwände und externe Einzelkosten.

31.07.2025
Wir müssen dahin, wo die Menschen sind
Bürgerbeteiligung

Wir müssen dahin, wo die Menschen sind

CrowdInsights-Chef Wolf über digitale Wege zur Mitwirkung

Einfach starten – und schnell Erfahrungen sammeln

Für den Start braucht es kein eigenes Beteiligungsteam in der Verwaltung. Entscheidend ist eine gute interne Verankerung: In den Fachbereichen, in der Kommunikation und dort, wo Ergebnisse in Entscheidungen übersetzt werden. Hier hilft ein erster Kick-off, bei dem Themen gesammelt werden, sowie ein erstes kleines Projekt, mit dem in der Verwaltung und in der Bevölkerung Erfahrung gesammelt wird. CrowdInsights macht daher ein Erfolgsversprechen und hat die Beratung als Teil des Softwarebezugs fest integriert.

Praxisbeispiel: Stadt Forchheim

Die Stadt Forchheim arbeitet seit Anfang 2025 mit CrowdInsights und hat seitdem Beteiligungen zu einem Sanierungsgebiet und zur Hitzeplanung umgesetzt. Matthias Hoffmann, Leiter der Geoverwaltung: „Mit CrowdInsights sparen wir Zeit und Geld. Wir können Prozesse aus verschiedenen Fachbereichen selbst umsetzen, statt für jedes Projekt einzeln Dienstleister zu beauftragen.“

Beteiligung als Infrastruktur

Gerade unter Haushaltsdruck zeigt sich der Wert einer dauerhaften Beteiligungsstruktur besonders deutlich. Wo Beteiligung nicht jedes Mal neu organisiert werden muss, sinken Abstimmungsaufwand, externe Einzelkosten und interne Reibungsverluste. Beteiligung kommt damit aus der Projektlogik heraus und wird zu einem Arbeitsinstrument, das Kommunen hilft, auch unter knappen Ressourcen die Bürgerinnen und Bürger in wichtigen stadtpolitischen Themen mitzunehmen.

Die nächste Generation digitaler Beteiligung

Mit CrowdInsights startet nun eine neue Plattformgeneration, die aus jahrelanger Erfahrung in der kommunalen Beteiligung entstanden und im engen Austausch mit Verwaltungen weiterentwickelt worden ist. Das Ergebnis ist eine Plattform, die die Realität im Rathaus abbildet: einfach genug für den Einstieg ohne eigenes Beteiligungsteam, robust genug für komplexe Verwaltungsstrukturen. Kommunen können Projekte aus verschiedenen Fachbereichen selbst aufsetzen, Ergebnisse direkt auswerten und Bürgern transparent rückmelden – ohne für jedes Verfahren neu bei null anzufangen. Datenschutz und digitale Souveränität sind dabei die Grundlage: EU-Hosting, kein US-Cloud-Anbieter, IT-Sicherheitsstandards.

Mehr Informationen: www.crowdinsights.de