Reform trifft Realität: Perspektiven für den Sozialstaat der Zukunft
Exklusive Einblicke in die Studie von PwC und Wegweiser
Die Sozialversicherungen im Krisenmodus?
Der Druck auf den deutschen Sozialstaat nimmt nicht ab. Ganz im Gegenteil: Die Diskussion um die Zukunft der sozialen Sicherung ist aktueller denn je.
Vor diesem Hintergrund hat Wegweiser auch in diesem Jahr eine Studie unter Sozialversicherungsträgern in Zusammenarbeit mit PwC durchgeführt – mit einem klaren Fokus auf die aktuellen Reformvorhaben der Politik und der Frage, welche Rolle digitale Technologien künftig für die Sozialversicherungen spielen werden. Befragt wurden erneut Fach- und Führungskräfte aus allen fünf Säulen der Sozialversicherung (Kranken-, Unfall-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung). Ausgewertet wurden insgesamt 137 Antworten von Führungskräften und Mitarbeitenden aus Organisationen aller SGBs.
Die diesjährige Erhebung betrachtet umfassend die Reformnotwendigkeiten der Sozialversicherung und ordnet sie in die aktuelle politische Agenda ein. Sie untersucht, wie die Träger den Nutzen und die Effizienzpotenziale digitaler Technologien – darunter KI, Automatisierung und Chatbots – einschätzen und welche Rolle Zukunftstechnologien und Innovation künftig spielen können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung von IT-Infrastrukturen und der Zusammenarbeit zwischen den Trägern, die für eine erfolgreiche digitale Transformation entscheidend sind.
Gleichzeitig analysiert die Studie die Anforderungen an Führung und Organisation im digitalen Wandel sowie an eine moderne Personalentwicklung, die Beschäftigte mit den notwendigen Zukunftskompetenzen ausstatten muss.
Reform trifft Realität: Erste Einblicke in die Ergebnisse
Dr. Wolfgang Zink (PwC) präsentierte im Eröffnungsplenum des 4. ZuKo Sozialversicherungen einige Ergebnisse der gemeinsamen Befragung mit Wegweiser, die ein klares Bild des Reformbedarfs innerhalb der Sozialversicherungen zeichnen. Die Mitarbeitenden identifizieren zahlreiche Reformhebel, wobei die Entbürokratisierung der Leistungen für sie Priorität hat (siehe Abbildung 1).
Dr. Zink betonte außerdem, dass besonders hohe Erwartungen an IT-Modernisierung, Cloud-Lösungen und Automatisierung vorliegen. Die tatsächlichen Potenziale stehen zwar noch am Anfang, werden jedoch bereits als zentrale Treiber für Verbesserungen gesehen. Gleichzeitig werden 75 % der Herausforderungen in Kultur, Mindset und Organisation verortet – weniger in der Technik selbst (siehe Abbildung 2).
Weitere Ergebnisse der Studie sowie ein vertiefendes Interview finden Sie in den kommenden Wochen hier auf VdZ.
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